Städtetrip Krakau

Städtetrip Krakau

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Ein Städtetrip nach Krakau ist nicht nur sehr günstig, sondern definitiv eine Reise wert. Was Krakau zu bieten hat, wie sich die Stadt am Besten erkunden lässt und Tipps für einen Abstecher in die deutsche Geschichte, bekommst du in diesem Beitrag.

Ein Wochenende in Krakau

Während meiner aktuellen Vollzeitbeschäftigung suche ich immer wieder nach Möglichkeiten, etwas von der Welt zu sehen. So habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, noch mehr dieser Gelegenheiten zu finden. Die erste ergab sich direkt am zweiten Januarwochenende. Auch, wenn ich versuche, meinen ökologischen Fußabdruck gering zu halten, entschied ich mich für ein verlängertes Wochenende in der polnischen Stadt Krakau. Um die CO2-Emissionen des Fliegens zu neutralisieren, gleiche ich Flüge aus.

Historisches Krakau

Noch vor der Landung, durch das Fenster des Flugzeugs, verzaubert Krakau mit knapp 10 Zentimeter liegengebliebenen Schnee. Vorfreude steigt in mir auf.

Vom Flughafen gelangt man innerhalb von 45 Minuten mit den Bussen 208 und 252 ins Zentrum der Stadt. Auf dem Weg ins Hostel, welches pro Nacht gerade einmal 4 € kostet, überquere ich die Weichsel. Auf diese hat man von der Burg Wawel einen wundervollen Ausblick. Sehenswert ist außerdem eine sich dahinter versteckte schöne alte Kathedrale.

Mein absolutes Highlight war jedoch ein ausgiebiger Spaziergang durch den Planty Park, welcher sich rund um das Zentrum entlang der alten Stadtmauern zieht. Hier begeistert Krakau’s mittelalterliche Altstadt mit seinem ganzen Charme: Viele beeindruckende Kirchen, Denkmäler und historische Gebäude. Um den Hauptmarkt, Europas größtem Marktplatz, mit seinen zahlreichen Attraktionen, kommt man nicht drumherum. Sollte man auch nicht, denn u.a. Tuchhallen, Rathausturm und Marienkirche stehen unter UNESCO-Weltkulturerbe. Zu Recht, sie sind absolut beeindruckend.

Informier dich hier, warum es ist gerade beim Sightseeing ratsam ist, einen Stoffbeutel in der Tasche zu haben.

Wer nicht nur den am Hauptmarkt mit Kutschen ausgestatteten wartenden Pferden, sondern auch seiner Gesundheit und seinem Geldbeutel etwas Gutes tun will, erkundet die Stadt zu Fuß. Alle Sehenswürdigkeiten sind gut fußläufig erreichbar.

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Veganes Angebot

Im alternativen Viertel rund um den Plac Nowy ist die Auswahl an veganen Leckereien groß. Empfehlen kann ich die thailändische Küche im Taj Kraków. Auf der Straße Strarowislna Richtung Zentrum befinden sich zwei vegane Fastfood-Restaurants. Zum einen das vegab, welches leckeren veganen Döner anbietet. Zum anderen das mazaya Falafel, welches ich nicht mehr testen konnte.

Auschwitz

Gerade mal 90 Busminuten von Krakau entfernt tauche ich in deutsche Geschichte ein. Für mich ein Muss, die Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau zu besichtigen. Führungen können im voraus in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Museums gebucht werden. Ich nutze den kostenlosen Eintritt, um mich zuvor alleine umzuschauen. Morgens sind wenige Besucher da, das Gelände macht einen verlassenen Eindruck. Das ändert sich um die Mittagszeit schnell. Mein Tipp an dich: Starte morgens rechtzeitig in Krakau und kalkuliere genügend Zeit ein für den Eintritt.
Größere Taschen und Rücksäcke müssen zuvor an der Garderobe abgegeben werden. Außerdem gibt es Sicherheitskontrollen am Einlass und die kostenlosen Tickets müssen am Schalter geholt werden. Wenn du Pech hast, stehst du also an drei Schlangen an.

Eine gebuchte Führung von drei Stunden beinhaltet zudem die Besichtigung des Lagers Auschwitz-Birkenau. Ihr fahrt dann als Gruppe gemeinsam mit dem Bus dorthin.

Ich empfehle jedem, sich selbst einen Eindruck dieses unbeschreiblichen Ortes zu verschaffen.

Städtetrip Krakau Auschwitz

Meine Empfehlung

Krakau fasziniert vor allem in der kalten Jahreszeit mit Schnee und Weihnachtsbeleuchtung, und zu jeder Zeit mit seinem mittelalterlichen Zentrum. Krakau ist für deutsche Verhältnisse sehr preiswert, was bereits mit dem Angebot von sehr günstigen Flügen beginnt. Darüber hinaus sind insbesondere Unterkunft aber auch das Essen preisgünstig. Für ein verlängertes Wochenende zahlt man mit wenig Ansprüchen inklusive Auschwitz-Führung gerade einmal um die 130 €.

Hier informierst du dich, wie du bewusst (an-)reist.

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