Lebensmittel, wie Supermärkte als auch Bäcker, sind ebenfalls eine Seltenheit auf diesem Part des Jakobswegs. Daher solltest du dich eindecken, wenn immer Möglichkeiten zum Kauf oder Essengehen bestehen. Was durchweg sinnvoll ist dabei zu haben, sind Müsliriegel, Nüsse sowie frisches Obst, zum Beispiel Bananen. Vitamine und Proteine geben Energie zum Pilgern. Um mir beispielsweise ein Körnerbrötchen mit Avocado zu belegen, führe ich ein kleines Messer und ein Schneidebrettchen mit mir. Unterwegs tut’s auch mal ein gekaufter Smoothie oder Saft.
Ich nutze jede Gelegenheit, meine Trinkflasche mit Leitungswasser aufzufüllen: Beim Bäcker, in der Tankstelle und den öffentlichen Trinkwasserhähnen. Ich bat auch Anwohner, mir meine Trinkfalschen aufzufüllen, wenn ich auf dem Kartenmaterial sah, dass ein größeres Waldstück vor mir liegt. Zwei Flaschen mit insgesamt 1,75 Liter hatte ich dabei, was ich als gerade ausreichend empfand. Wer vorausschauend an Essen und Trinken denkt, wird keine Probleme haben.