Radfahren im Alltag – Entdecke das Fahrrad als Fortbewegungsmittel

Radfahren im Alltag – Entdecke das Fahrrad als Fortbewegungsmittel

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Hast du schon einmal über das Radfahren im Alltag nachgedacht? Viele von uns nutzen das Fahrrad lediglich zum Freizeitradeln. Ich möchte aber einen Blick auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag anstelle von Auto, Bahn & Co. werfen. Welche Vorzüge hat das Fahrradfahren im Alltag eigentlich? Wie schaffe ich es, mich auch bei schlechtem Wetter nicht wieder ins Auto zu setzen?

Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel

Mit der Erfindung des Fahrrads im Jahr 1817 wurde ein Fortbewegungsmittel geschaffen, welches sich bis heute bewährt hat. Während die durchschnittliche Geschwindigkeit zu Fuß etwa 5 Stundenkilometer beträgt, bewegt man sich mit dem Fahrrad mit etwa 20 km/h vier Mal so schnell fort.

In Deutschland besitzen viele Menschen ein Fahrrad, die wenigsten fahren jedoch regelmäßig damit. 13 % bewegen ihr Fahrrad täglich, 21 % mehrmals die Woche, um damit den Einkauf oder sonstige Dinge zu erledigen.

Schauen wir uns doch mal an, was dafür spricht, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag zu nutzen.

Warum Radfahren im Alltag?

  • Der Drahtesel fördert die Gesundheit und schont, verglichen mit anderen Sportarten, die Gelenke. Wer regelmäßig mit dem Rad fährt, hat seine Portion Sport bereits nach Feierabend absolviert.
  • Als Ausdauersport hilft regelmäßiges Radeln effektiv beim Abnehmen. Für Hobbyradler empfiehlt sich eine längere Strecke bei lockerem Radeln, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und somit die Fettverbrennung anzukurbeln.

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  • Radfahren fördert den Stressabbau. Täglich 30 Minuten Bewegung führen bereits zu einer Verbesserung der Blutwerte, des Herzrhythmus und des allgemeinen Wohlbefindens.
  • Wer radelt, gelangt bei einer Distanz von bis zu 5 Kilometern in der Regel schneller ans Ziel als mit anderen Fortbewegungsmitteln. Immer mehr Städte werden radfreundlicher, so dass es sich lohnt, auch längere Wege mit dem Rad zurückzulegen.
  • Radeln in der Stadt ist nicht nur emissionsfrei, sondern auch geräuscharm. Radeln der Umwelt zuliebe.
  • Insbesondere in Corona-Zeiten kann der Abstand in Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gewährleistet werden. Radfahren schützt somit vor Infektionen und gleichzeitig wird das Immunsystem an der frischen Luft gestärkt.
  • Radfahren verspricht große Flexibilität: Du kannst losfahren, wann du willst, du kannst parken, wo du willst und du kannst entlangfahren, woher du willst.
  • Ein Fahrrad kann günstig erworben werden und die Benutzung schont die Geldbörse. Kosten für den Unterhalt eines Autos sowie Spritkosten oder Kosten für Öffentliche Verkehrsmittel können eingespart werden. Das Radfahren im Alltag kann folglich zum Sparen für die nächste Reise beitragen.
Fahrradzählstation Hannover
Eine von 9 Fahrradzählstationen in Hannover

Entspannt mit dem Rad zur Arbeit

Radfahren im Alltag bedeutet auch, den Arbeitsweg mit dem Zweirad zurückzulegen. Bevor du das erste Mal mit dem Rad zur Arbeit fährst, ist es ratsam, die Strecke zuvor einmal abzufahren. Mit der Offlinekarte maps.me lässt sich die Strecke mit dem Fahrrad auswählen. So kannst du sicher gehen, den kürzesten Weg zu fahren, der nicht unbedingt an Hauptstraßen entlang führt.

Auch in der kalten Jahreszeit ist Radfahren mit Regenjacke und Regenhose sehr angenehm. Wichtig hierbei ist, das Wetter im Blick zu haben. Morgens den Wetterbericht checken, um auf alle Eventualitäten gefasst zu sein, ist eine vorbeugende Maßnahme. Dennoch sollte man damit rechnen, hin und wieder mal klatschnass anzukommen. So ist es eben draußen in der Natur. Ich persönlich fahre IMMER mit dem Rad, also überall hin. Bei Schnee und Glatteis sollte man entsprechend mehr Zeit einkalkulieren. Und es gibt in der Tat kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung!

Ein Helm ist sinnvoll und schützt deinen Kopf im Falle eines Unfalls vor schweren Verletzungen.

Motivation zum Radfahren im Alltag

Oft können wir uns nur schwer für ein wenig Bewegung aufraffen, da wir am liebsten in unserer Komfortzone bleiben. Nachfolgend verrate ich dir ein paar Tricks, wie du dich dennoch für’s Radeln motivieren kannst.

Starte mit kleinen Distanzen

Fange mit kurzen Fahrten in deiner Freizeit an, vielleicht sogar in einer dir vertrauten Gegend. So macht der Einstieg ins Radfahren Spaß und du übernimmst dich nicht gleich.

Fahre mit FreundInnen/KollegInnen

Vielleicht bist du der Typ, der gerne mit anderen zusammen fährt, zum Beispiel den Weg zur Arbeit. Dinge gemeinsam zu tun spornt uns an.

Lege dir ein Spritgeldkasse an
Eine Spritgeldkasse kann nicht nur eine große Motivation sein, sondern gleichzeitig als Belohnung dienen. Spare das Geld an, welches du für das Auto- oder Bahnfahren durch das Radeln einsparst. Die Einsparungen werden für uns häufig erst sichtbar, wenn wir das Geld separat zur Seite legen. Überlege dir etwas Schönes, was du mit dem angesparten Geld vor hast. So könntest du es z.B. in eine bessere Fahrradausrüstung stecken.

Benutze eine Sport-App
Lade dir eine App runter, welche die verbrannten Kalorien bzw. deine zurückgelegten Kilometer zählt. Zahlen spornen uns an und motivieren uns, am Ball zu bleiben. Deine Gesundheit wird es dir danken.

Erfreue dich der Natur
Nicht zwangsläufig führen Fahrradwege entlang von Straßen, sondern häufig durch grüne Parkanlagen. Genieße bewusst die Ruhe und atme die frische Luft tief ein. Mit dem Rad kommst du auch viel schneller ans Ziel als mit anderen Verkehrsmitteln. Freue dich darüber, dass du Autos im Berufsverkehr abhängst und du flexibel bist.

Errechne deinen ökologischen Fußabdruck
Auch das Bemessen deines ökologischen Fußabdrucks kann dich motivieren, dich auf den Sattel zu schwingen. Lass dir deinen ökologischen Fußabdruck auf den Plattformen Brot für die Welt oder dem Umweltbundesamt ausrechnen.

radfahren im alltag

Fazit: Darum ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel des Alltags

Nahezu jeder hat es und fast jede/r liebt es – wir müssen unser Fahrrad nur häufiger nutzen! Vom Gesundheitsaspekt über Umweltfreundlichkeit bis zu Kosteneinsparung sind die Vorteile des Radelns vielfältig. Wer sich regelmäßig auf den Sattel schwingt, spürt die Vorteile des Radelns natürlich intensiver. Nach kurzer Zeit hast du dich so sehr ans Radfahren gewöhnt, so dass das Radeln für dich selbstverständlich geworden ist. Radfahren ist in meinen Augen das Verkehrsmittel der Zukunft – wir müssen es nur wieder neu entdecken!

Wie häufig fährst du mit dem Rad? Was ist deine Motivation, dich auf den Sattel zu schwingen? Wie hat dir mein Beitrag zum Thema Radfahren im Alltag gefallen? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Frank

    Hey, interessanter Artikel. Würde gerne wissen wie du zum car-sharing stehst, vor allem wenn ein Auto oder die öffentlichen nicht zu vermeiden sind?
    Lg

    1. Sonja

      Hallo Frank.
      Deinem Gedankengang würde ich mich anschließen. Ich persönlich würde immer schauen, dass ich das für die Umwelt kleinste Übel vorziehe. Wenn du jetzt zum Beispiel Dinge transportieren willst, du unter Zeitdruck stehst oder du dir hin und wieder Autofahren gönnen willst, ist Car-Sharing eine super Lösung. Es ist nachhaltig und tausend Mal besser, als ein eigenes Auto zu unterhalten.
      Selbst habe ich Car-Sharing noch gar nicht genutzt, da es sich bisher nie angeboten hat, aber vom Konzept bin ich überzeugt!
      In diesem Sinne eine gute Fahrt!
      Liebe Grüße
      Sonja

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